Hundewelpen und Katzenkinder gehören nicht unter den Christbaum
07.12.08 (Allgemein)
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TASSO warnt vor unüberlegten tierischen Weihnachtsgeschenken
Vor allem Hundewelpen und Katzenkinder gehören nicht unter den Christbaum |
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Alle Jahre wieder sehen sich Tierheime mit einer Flut von Vierbeinern konfrontiert, deren Besitzerwechsel erst wenige Wochen zurückliegt. Dabei handelt es sich um Weihnachtsgeschenke für Kinder, überwiegend kleine Hunde und Katzen, oft auch Meerschweinchen und Hamster. Nach der anfänglichen Freude über das „Spielzeug“ vergeht den Beschenkten offenbar recht schnell die Lust am neuen Hausgenossen, mutmaßt Philip McCreight, Leiter der TASSO-Zentrale im hessischen Hattersheim. „Ein Haustier bringt auch Verantwortung mit sich“, so der Tierschützer. „Auf der Tagesordnung stehen nicht nur Kuscheln, Schmusen und Streicheln, sondern auch regelmäßiges Gassi gehen, Saubermachen und Füttern. Manche Kinder sind damit überfordert. Wenn dann die Eltern nicht mitspielen, wird das unüberlegt geschenkte Haustier zur Belastung.“ Diese Einschätzung findet sich durchgängig auch bei Tierheimen in Hamburg, Berlin, Düsseldorf, Frankfurt und München, wie diese auf Nachfrage bestätigten.
Philip McCreight appelliert an Eltern, Kindern keine Tiere zu Weihnachten zu schenken. Oder nur dann, wenn zuvor ganz klar über die notwendige Pflege und die Zuständigkeiten gesprochen wurde. „Auf Welpen unterm Christbaum sollte man aber grundsätzlich verzichten“, empfiehlt McCreight. „Damit sie möglichst schnell stubenrein werden, zerren manche frischgebackenen Hundebesitzer die kleinen, noch sehr empfindlichen Tiere durch den Schnee. Das kann mit bösen Erkältungen oder einer Lungenentzündung enden.“ Die beste Zeit, sich einen jungen Hund ins Haus zu holen, sei das Frühjahr. „Dann macht es auch mehr Spaß, draußen mit dem Hund herumzutollen“, sagt McCreight und verweist auf die Tierheime, in denen recht häufig schon bereits stubenreine junge Vierbeiner sehnsüchtig auf ein neues Herrchen oder Frauchen warten. |
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09.01.09 um 18:46
Hunde an Weihnachten verschenken - Ja oder Nein?
Klaus Oechsner, Präsident des Zentralverbands Zoologischer Fachbetriebe e.V. (kurz ZZF) sagt ganz klar „Nein!“ Hunde gehören für ihn nicht als Überraschungsgeschenk unter den Weihnachtsbaum. „Tiere sind keine Spielzeuge, die man nach den Feiertagen wieder umtauschen kann.“ Auch die Tierheime raten davon ab – kein Wunder, nach den Festtagen häuft sich bei ihnen die Abgabe von nicht gewollten Vierbeinern. Wobei diese Fellnasen noch Glück haben, wenn sie durch das Heim eine zweite Chance bekommen und nicht einfach am Straßenrand angebunden werden.
Mehr zum Thema hier: http://www.hallohund.de/hunde-welt/wohnen-leben/20953/ein-hund-als-weihnachtsgeschenk
27.02.09 um 11:53
Ich denke das sich diese Aussage nicht pauschalisieren lässt !Wenn der Wunsch nach einem Haustier schon lange besteht warum dann nicht zu weihnachten ein Tier schenken?
Gut vielleicht sagt die “statistik” das wenige Wochen nach Weihnachten Tierheime mehr Tiere zugesteckt bekommen als sonst, aber wieviele Tiere werden zur weihnachtszeit glückliche Menschenbesitzer ?
Lieben Gruß